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FAQ's / Informationen zu Nachtsichtgeräten

 

 

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FAQ's / Informationen zu Nachtsichtgeräten

 

Was ist ein (NSG) Nachtsichtgerät?

Das Nachtsichtgerät das ist ein opto-elektronisches System, das die Möglichkeit gibt, bei  
fast totaler Dunkelheit zu sehen.

Wie weit kann man mit Hilfe des NSG sehen?

Es gibt viele Bedingungen, die das Resultat bei der Beobachtung für verschiedene Entfernungen
beeinflussen.  Groessere Objekte sind leichter zu sehen. Man kann hier zwei Strecken  unter-
scheiden. Das ist die Strecke des Auffindens (die Entfernung, bei der wir irgendwelche Beweg-
ungungen, etwas oder jemanden auffinden können) und des Erkennens (die Entfernung, bei der
wir das Objekt selbst und seine Details bestimmen können). Die zweite wichtige Bedingung ist
die Beleuchtung des Objekts. Je mehr  Restlicht (Sternenlicht, Mondlicht, Infrarotlicht) vorhanden
ist, desto mehr sind Sie imstande zu beobachten. Sie können besser in der Mond- oder Sternenacht
sehen, als bei  bewölktem  Himmel. Wir weisen gewöhnlich darauf hin, dass Sie einen Unterschied
zwischen einem Mann oder einer Frau bestimmen können, oder das Tier bestimmen: ist das ein
Hund oder ein Reh in der Reichweite von 75 bis zum 100 Yards, oder m. Wenn Sie sich auch auf
offenem Gelände befinden, so können Sie ein Haus, oder irgendwelche  Bauten in der Entfernung
bis zu 500 Yards, oder m erkennen. Bemerkung: denken Sie auch daran, dass das Nachtsichtgerät
auf eine andere Weise als das Fernglas funktioniert und seine besondere Eigenschaften besitzt.
Das Hauptziel hier ist das Erkennen des Objekts bei der Dunkelheit.

Was ist der Infrarot-Aufheller? (totale Dunkelheit)

Alle NSG brauchen etwas Licht, um etwas zu sehen. Das bedeutet, dass bei totaler Dunkelheit
ohne zusätzliche Aufheller keine Beobachtung möglich ist. Der IR-Aufheller ermöglicht  bei totaler
Dunkelheit, wenn das Restlicht nicht vorhanden ist, jedoch noch weitere Beobachtung.  Der IR-
Aufheller funktioniert als Taschenlampe (im Infrarotbereich) und die Beobachtungsdistang wird
auf die Reichweite des IR-Aufhellers beschränkt (bis ca. 100 m). Der Beobachtungsbereich reduziert
sich auf den Bereich des IR-Strahles. Das beträgt nur etwa 40-60% von dem möglichen Bereich der
Beobachtung bei  Restlicht.   

Welche Vorsichtsmassnahmen muss man bei der Benutzung des NSG beachten?

Das NSG ist nicht bei Tageslicht zu benutzen. Das NSG ist nicht auf die Quelle des Lichtes zu richten
(sogar bei Dunkelheit). Das NSG sollte nicht ohne professionelle Unterstützung auseinandergebaut
werden. Versuchen Sie, das NSG nicht fallen zu lassen oder zu schütteln. Die Gläser des Objektivs
des NSG sollten nicht berührt werden (Falls es notwendig ist, nur mit weichem Tuch abwischen.)
Denken Sie daran, dass es sich um ein elektronisches Gerät und nicht um ein Fernglas handelt!

Welcher Unterschiеd besteht zwischen der 1. und der 2.Generation?

Die Nachtsichtgeräte der ersten GEN verfügen über einen elektron-optischen Bildwandler mit sehr
einfacher Konfiguration. Der Bildwandler der GEN 1 ist ein vakuumversiegeltes Rohr. Die Geräte der
ersten Generation geben nicht sehr große Lichtverstärkung und Auflösung (geringe Menge der Linien
für 1mm, besonders auf den Rändern des Objektives, im Vergleich zu den Geräten der 2. und 3. Gen).
Aber trotzdem sind die Geräte der ersten Gen. besonders oft auf dem Verbrauchermarkt gefragt. Die
erste Gen sind für die meisten Anwendungen ausreichend. Die zweite Gen verfügt über eine Mikro-
kanalplatte. Die Platte sieht wie eine Bienenwabe aus, wo die einzelnen Zellen  viele Eingänge für die
eingehenden Elektronen haben. Jeder beschleunigte Elektron, der durch die Photo-Katode ausgestrahlt
wird, schlägt durch die Plattekanäle und beim Ausgang vermehrt sich die Menge der Elektronen tausend-
mal. Als Resultat kann der Beobachter das Objekt noch heller und schärfer wahrnehmen. Die Ausstattung
der 2.Gen ist bedeutend  teurer. Die Geräte werden meist für  taktische und professionelle Beobachtung
benutzt.

Vergleich 1. bis 4. Generation:

Vergleich 1. - 4. Generation

Wie funktioniert das NSG?

Die NSG erfassen vorhandenes umgebendes Licht (Sternenlicht, Mondschein oder Infrarotlicht) durch
das vordere Objektiv (1). Dieses Licht, welches aus Photonen besteht,wird in ein Photokatodenrohr
(2, 3,4) geleitet und wird in ein Stromteilchen (Elektron) umgewandelt. Die Elektronen werden dann
zu einer viel größeren Zahl durch einen elektrischen und chemischen Prozess verstärkt. Die Elektronen
werden dann gegen einen Phosphorschirm geschleudert (5), der die verstärkten Elektronen zurück
in sichtbares Licht, das Sie durch das Okular (6) sehen, umwandelt. Das Bild jetzt ist eine wiederher-
gestellte Darstellung (in hell-grünen Farben) der Szenen, die Sie im Moment beobachten.

Funktion Nachtsichtgerät